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Letzte Bearbeitung:
11.06.2010 20:05
IBS / HEIZUNG/
GRUNDLAGEN
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Grundlagen der Wärme- und Heizungstechnik - Hinweise, Tipps und
Ratschläge für Verbraucher.
Produkte, Service und Kundendienst der
Hersteller und Dienstleister; Richtig heizen, lüften und behaglich wohnen;
Kritische Bemerkungen zur EnEV und Kostenangeboten.
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Hinweise, Tipps und Ratschläge für
Verbraucher |
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Neu! Die
wichtigsten Bauversicherungen für den Bauherren |
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Eine unabhängige
Versicherungsberatung schützt vor Fehlern. Es ist auch mit großen
Preisunterschieden zwischen den Versicherungsgesellschaften zu rechnen. Ein
Preis-Leistungsvergleich ist wichtig.
Feuer-Rohbauversicherung
Schließen fast alle Bauherren ab, besonders weil diese auch von Banken für die Finanzierung gefordert
wird.
Sie ist zwar wichtig, aber nicht ausreichend.
Bauherren-Haftpflichtversicherung
Sie kommt als wichtigste Versicherung bei größeren
Bauvorhaben für alles auf, für dass ein Bauherr gesetzlich haften muss
(z. B. Personenschaden etc.).
Sie schützt nicht nur bei einem Schadensfall, sondern
auch gegen unberechtigte Forderungen.
Nicht notwendig
für kleine Bauvorhaben, Um- und Ausbauten, da diese schon bis zu einer
bestimmten Summe in der privaten Haftpflicht abgesichert sind.
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Kostenbeispiel:
Einmalig ca. 200 € bei einer Bausumme von 250.000
€.
Bei großen Eigenleistungen oder Bauen mit Freunden oder
Nachbarn ist mit beträchtlichen Zuschlägen zu rechnen, die je nach
Versicherung auch noch sehr unterschiedlich sein können.
Bauleistungsversicherung
Sie deckt unvorhersehbare Ereignisse ab (Diebstahl,
Konstruktions- und Materialfehler etc.)
Kostenbeispiel:
Einmalig ca. 400 € bei einer Bausumme von 250.000
€.
Baufertigstellungs- und Baugewährleistungsversicherung
Springt ein, wenn Bauunternehmer pleite geht und schon
gezahlte Leistungen nicht mehr erbringen kann.
Sie ist nicht
zwangsläufig erforderlich, aber immer dann, wenn ein Bauunternehmer für
diesen Fall keine Bürgschaften abgibt.
Infos unter
www.bundderversicherten.de |
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Hinweise über Produkte, Service und
Dienstleister |
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Service und Kundendienst der Hersteller
und Dienstleistungspartner |
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Eine Heizungsanlage ist nur so gut, wie der
Service, der dahinter steckt.
Alle bieten
natürlich Spitzenqualität zum günstigen Preis und versprechen Top-Leistungen
in Beratung und technischer Betreuung.
Worauf kann man
vertrauen, ohne hinterher Überraschungen zu erleben?
Eine Kleine Hilfe
für den Nichtfachmann bringt die folgende Checkliste, die Sie
hinterfragen sollten. In der Praxis gibt es wenige Hersteller und
Dienstleister, die alle Punkte
erfüllen:
Checkliste
- Herstellergarantien
für die reibungslose Funktion der Geräte? Spitzenhersteller bieten einen 24
h-Kundendienst, 7 Tage in der Woche.
Je dichter das Servicenetz, desto schneller ist die Hilfe.
-
Ersatzteilgarantie
Wie lange werden Ersatzteile beim Hersteller vorgehalten?
-
Notdienst
Wird zuverlässig ein Reparaturdienst auch während der Sonn- und
Feiertage geboten?
-
Stützpunkte und Niederlassungen
Diese gewährleisten die schnelle Verbindung des Servicetechnikers zum
Hersteller.
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-
Firmentradition
Wählen Sie besser einen Hersteller mit geradliniger Firmentradition.
Wechselnde Konzernzugehörigkeiten wirken sich nicht immer positiv auf die
Leistungen aus.
-
Markstellung
Eine
starke Stellung im internationalen Markt kann ein guter Beleg für eine
verlässliche Partnerschaft sein.
-
Eigene Forschung und Entwicklung
Kommen die Produkte aus unternehmenseigenen Forschungsabteilungen?
Da
werden immer besonders servicefreundliche Produkte entwickelt, die vom
Kundendienst schnell zu warten und reparieren sind. Das bedeutet Kostenersparnis
für Sie.
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Schulung und Fortbildung
sind
wichtig, damit die technischen Partner (Installateur) immer auf dem neuesten
Stand sind.
-
Wartungsvertrag
Kosten für einen festen Vertrag in die Anschaffung mit einkalkulieren.
-
Vertrauen, Auftreten, Pünktlichkeit etc.
Es
ist keine übertriebene Forderung, darauf zu achten,
- ob Ihr Partner pünktlich ist
- ein offenes Ohr für Ihre Fragen hat
- präzise und Vertrauen erweckende Antworten gibt
- Verabredungen und Versprechungen einhält u. v. m. |
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Richtig heizen und behaglich wohnen |
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Richtig heizen und lüften
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Kann man überhaupt falsch heizen?
Richtig heizen fängt schon mit der Entscheidung für die
richtige Heizungsanlage an, gleich, ob für einen kompletten Neubau oder
eine Modernisierung.
Nutzen Sie die Vorteile einer unabhängigen Beratung.
Die in der
Öffentlichkeit am meisten angepriesene Anlage bietet dabei nicht
automatisch die größten Vorteile.
Eine exakte
Heizungsplanung und professionelle Montage ist eine generelle
Voraussetzung, aber nicht immer die Regel.
Beachten Sie,
dass Heizkörperverkleidungen in d. R. die Wärmeabgabe verringern.
Abstimmung der Heizung auf die
persönlichen Bedürfnisse
Das
Heizungssystem muss zu Ihnen passen und exakt auf Ihre persönliche
Wohnumgebung abgestimmt sein,
- auf Ihren Haushalt,
- Ihre Gewohnheiten,
- Ihr Komfortbedürfnis
- Ihre Einstellung zur Umwelt (Verwendung erneuerbarer
Energien)
- und auf Ihre finanziellen Möglichkeiten |
Richtig heizen, auch nach der
Installation
Richtig heizen
schließt aber auch die Zeit nach der Installation ein:
- Das richtige Lüften der Wohnräume
3 bis 5 mal am Tag 5 bis 10 Min. Stoßlüftung in
Abhängigkeit der Außentemperatur und der Windstärke ist energetisch besser wie das Ankippen der Fenster über
längere Zeit.
- Das richtige Lüften der Kellerräume
Während der Heizperiode regelmäßig lüften. Im Sommer, wenn die warme
Außenluft feuchter ist als die Außenluft, nur in den frühen
Morgenstunden lüften.
- Die wirtschaftliche Nutzung des Warmwassers
Optimale
Warmwassertemperatur ca. 50-55"C
- Eine gute Isolierung von Fassade, Dach, Keller,
Leitungen
Isolierdicken >12 cm an Außenwänden D>24 cm bringen kaum noch
Einsparungen und sind unwirtschaftlich.
- Einstellung der Thermostatventile
Ein ständiges Zurückdrehen tagsüber, wenn keiner zu Hause ist, bringt
keine große Energieeinsparung.
- Nachtabsenkung
nicht mehr als 3-5°C niedriger wie die Raumtemperatur am Tage einstellen
-
Überprüfung des individuellen Wärmestandards
D. h., ob Sie
sich an überhitzte Räume gewöhnt haben und nicht doch um ein bis zwei
Wärmegrade die eingestellte Temperatur zurück drehen können, ohne das
Gefühl von Behaglichkeit zu verlieren.
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Behaglich
wohnen |
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Behaglichkeit |
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Kann Wärme auch
unbehaglich sein?
Z. B. zu
trockene Luft kann das Behaglichkeitsgefühl sehr verschlechtern.
Heizen ist nicht
nur ein technisches Thema, sondern greift tief in unser Wohlbefinden
(Behaglichkeit) ein.
Im Allgemeinen
redet man dann von behaglicher Wärme,
-
wenn im Zimmer eine ausgeglichene Raumtemperatur herrscht
-
die Luft sich nur wenig bewegt
-
die Oberflächentemperaturen der Umgebungsflächen konstant sind
-
die Luft nicht zu trocken ist
Definition
Behaglichkeit
Behaglichkeit ist das definierte
Toleranzfeld der Raumluftkonditionen.
Die Behaglichkeit wird wesentlich
durch Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit und Temperatur der
Raum-Umschließungsflächen bestimmt.
Nur wenn diese Werte sich in
bestimmten Grenzen bewegen, wird das Raumklima vom Menschen als behaglich
empfunden.
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Dabei spielen z.B. auch die
Kleidung und der Aktivitätsgrad des Menschen eine Rolle.
Ein körperlich schwer arbeitender
Mensch mag es in der Regel etwas kühler.
Eine Temperatur
von 18 bis 23°C (mit einer relativen Luftfeuchte von ca. 42%) wird in d. R.
als behaglich empfunden.
Jedoch ist die
empfundene Temperatur ein Mittelwert zwischen der eigentlichen
Raumtemperatur und der mittleren Temperatur der Umgebungsflächen.
Eine empfundene
Temperatur von 21°C erfordert so z. B. eine Raumlufttemperatur von 22°C
sowie eine mittlere Temperatur der Umgebungsflächen von 20°C.
In älteren Häusern
mit schlechter Wärmedämmung an den Außenwänden oder mir alten Fenstern kommt
es oft zu Komforteinbußen.
Denn hier kann die
gemessene Raumtemperatur zwar normale Werte aufweisen, trotzdem kann man
sich unbehaglich fühlen.
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Standort der Heizkörper |
Temperaturabsenkungen |
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Heizkörper sollten immer an die Außenwand. So wird die
Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenwand ausgeglichen.
Zum großen Teil geben Heizkörper die Wärme über Konvektion
ab, d. h. die vorbeistreichende Luft wird erwärmt und wirkt als aufsteigende
Strömung auf die Außenwand ein.
Fehlt diese aufsteigende Strömung, fällt kalte Luft mit
großer Geschwindigkeit in Richtung Fußboden nach unten und es kommt zu
unangenehmer Zugluft. |
Auch in neuen Häusern tragen sehr lange und zu hohe
Temperaturabsenkungen nicht zum Wohlbefinden bei.
Die Wände und das Inventar kommen nicht richtig auf
Temperatur, das Heizsystem braucht für die Aufheizung eine zu lange Zeit.
Einige Fachleute empfehlen auch, keine Nachtabsenkung zu
machen. Die Auskühlung über Nacht muss am anderen Tag schnell wieder
zugeführt werden.
Die richtige Einstellung sollte je nach Gegebenheiten,
Gebäudebauweise etc. von Fall zu Fall entschieden oder einfach ausprobiert
werden. |
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Raumluftfeuchte |
Mehr Behaglichkeit mit Strahlungsheizungen |
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Bei allen Komfort, einen großen Nachteil haben alle
Warmwasser-Zentralheizungssysteme (gegenüber Ofenheizungen). Sie machen die
Luft trockener, besonders spürbar an kalten Wintertagen.
Eine kleine Abhilfe bringen Grünpflanzen, Zimmerspringbrunnen etc., die
die trockene Luft wieder befeuchten.
Oder auch zusätzlich wieder ein gemütlicher, holzbefeuerter,
schöner Kachelofen! |
Z. B.
Fußboden- und Wandheizungen, Heizleisten etc.
Über die gesamte Raumhöhe wird eine annähernd gleiche
Temperatur gebildet und keine Warmluftwalze, wie bei Heizkörpern.
> mehr... |
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Energie einsparen per Verordnung |
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Wozu braucht man zum Energiesparen eigentlich
eine Verordnung?
Bei entsprechend hohen Energiepreisen geht eigentlich jeder
Normalbürger auch von allein und im eigenen Interesse sehr sparsam mit
Energie um, auch ohne eine entsprechende Verordnung.
Sofern er es sich leisten kann, schafft er die entsprechende
energiesparende Anlagentechnik an, verbessert sinnvoll den Wärmeschutz am
Gebäude etc.
Allein durch das Wort "Verordnung" wird geschickt suggeriert,
dass die EnEV ein Gesetz ist, an das man sich ohne wenn und aber zu halten
hat.
Die EnEV ist eigentlich aber genau wie DIN, VDI etc. nur eine
Richtlinie oder Empfehlung, wie und mit welchen Mitteln man sinnvoll Energie
einsparen kann.
Grundsätzlich ist gegen eine solche Richtlinie auch nichts einzuwenden,
insofern sie neutral ist und die fachlichen Grundlagen dafür zu 100% eindeutig, umfassend,
verständlich und nachvollziehbar sind.
Kritik ist z. T. an den empfohlenen Maßnahmen
angebracht, ob diese dem Energieverbraucher echte Vorteile bringen oder mehr
dazu dienen, den Leuten nur zusätzlich Geld aus den Taschen zu ziehen.
Empfohlene Maßnahmen können von Interessengruppen in Politik
und Wirtschaft zu deren Vorteilen leicht manipuliert werden. |
Dafür gibt es in
der Praxis eine ganze Reihe von Beispielen:
Es kann nicht sein, dass z. B. mit Hilfe der
publizistischen Ausmahlung von Umwelt- und Klimakatastrophen,
Horrorvisionen, Teil- und Falschinformationen etc. am Ende die Kosten für
die notwendigen bzw. empfohlenen Maßnahmen in keinem vernünftigen Verhältnis
zum Einspareffekt für den Verbraucher stehen oder begründet werden.
Fraglich ist auch, warum z. B. mehr oder weniger vom Markt abhängige
Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger etc. vermehrt in Kurzlehrgängen zum
Gebäudeenergieberater* "hinaufqualifiziert" werden. Wird damit vielleicht der Bock zum Gärtner gemacht?
*) Energieberater ist weder eine Berufsbezeichnung noch ein
geschützter Begriff. Jeder kann sich so nennen, ob mit oder ohne
entsprechende Qualifikation.
!
Für die sowieso stark gebeutelten Endverbraucher
sollte am Ende
immer die kritische Frage stehen: "Wem nützt es?"
!
Gewaltig mehr Brisanz zu diesem Thema finden Sie auf
der internationalen >
"ALTBAU"-Homepage von Konrad Fischer,
rund um die wirklich sparsame Reparatur und Instandsetzung,
Low-tech-Modernisierung und sinnvolle Sanierung im Altbau,
über frechen
Baupfusch, Öko- und Energiesparschwindel etc.
oder auf der HP von >
Prof. Dr.-Ing.
habil C. Meier. |
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Eine kleine Hintergrundanalyse über kostenlose Angebote von
ausführenden Fachbetrieben |
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Kostenpflichtige Beratung und Planung mit
Kostenkalkulation oder kostenloses Angebot? |
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Besonders bei kleinen und mittleren Objekten wird
eine Planung/Projektierung mit einer genauen Kostenkalkulation als "mehr
oder weniger notwendiges Übel" angesehen, für das auch noch Geld bezahlt werden
muss, bevor die Realisierung überhaupt los geht (oder auch nicht los geht!).
Man
verzichtet aus Kostengründen oder Unwissenheit häufig auf eine Planung/
Projektierung, oder es wird irrtümlicherweise angenommen, dass eine Planung
automatisch die Voraussetzung für einen Kostenvoranschlag ist.
Ergo, dann doch lieber mehrere kostenlose Angebote einholen, die
kosten kein Geld und auch keine Zeit.
Und wenn z. B. die Heizung auch ohne Planung/ Projektierung
alles schön warm macht und die Handwerker alles sauber installiert haben, sind
vorerst alle glücklich.
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Wichtiger
Entscheidungsfaktor Energiekosten
Bei
wärmetechnischen Anlagen sind außer den
Anlagenkosten
z. B. auch Aussagen über die
Energie- und Betriebskosten von großer Bedeutung.
Da die Energiekosten
im Bereich der nicht erneuerbaren Energien (Öl, Gas, Strom)
ständig steigen, ist eine neue,
vielseitige und vorausschauende Planung
und Projektierung bei wärmetechnischen
Anlagen und der Einsatz von neuen Lösungen mit maximal möglichen Anteil
an erneuerbaren Energien zwingend notwendig geworden.
In
Kostenangeboten kann dieser Faktor leider nicht berücksichtigt werden. Dafür
fehlen den meisten Installationsbetrieben die fachlichen Voraussetzungen,
Zeit und Geld. Schließlich erwartet der Kunde ein
kostenloses Angebot.
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Schwer überschaubare Kosten, Kostenvergleiche
und Produktvielfalt
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Kosten und Kostenvergleiche
Jeder will
zunächst wissen, was die Anlage kostet und evtl. auch noch Vergleiche zu anderen
Anbietern machen.
Da aber keiner für einen Kostenvoranschlag Geld bezahlen will, werden
in d. R. häufig kostenlos nur die Daten mehr oder
weniger genau ermittelt,
die für das Angebot unmittelbar wichtig sind.
Produktvielfalt - für den Nichtfachmann schwer
überschaubar
Kompliziert und für den Nichtfachmann nicht mehr überschaubar wird
besonders bei wärmetechnischen Anlagen die Situation durch:
- große Produktvielfalt mit unterschiedlichen Qualitäten und Preisen
-
viele verschiedenen Systeme, Anbieter und Hersteller
-
und die richtige Wahl des Energieträgers usw.
Was ist preiswert? Nur ein niedriger Preis? -
Alles soll gekauft werden!?
Wie überhaupt erkennt man ein preiswertes oder
nicht preiswertes Produkt?
Was ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?
Wer kann da überhaupt noch richtig durchblicken?
Ergo: Mit den Angaben in einem Kostenvoranschlag soll eigentlich
auch keiner durchblicken, um vielleicht auch noch zu vergleichen und das alles
kostenlos - es soll nur gekauft werden, und
zwar ALLES!!!
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Der Kunde ist preisbewusst,
er schaut zuerst immer auf den Preis.
Kostenlose Informationen nimmt er meistens gerne
an, wenn es keine großen Umstände macht oder viel Zeit kostet.
Sobald Kosten entstehen, ist das
Informationsbedürfnis leider bei vielen Interessenten sofort erloschen.
Jeder will der Preiswerteste sein, um den Auftrag
zu bekommen
Dazu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten,
nicht alle sind unbedingt immer im Interesse des Kunden.
Die große Kunst der Preismanipulation besteht darin, bestimmte
Dinge im Angebot wegzulassen, ohne dass es der Kunde merkt.
Wenn dann der Auftrag unterschrieben ist, macht man dann im
günstigsten Fall während der Realisierung darauf aufmerksam und korrigiert den
Preis am Ende in der Rechnung.
In der Praxis werden dann wohl die wenigsten Kunden den Auftrag
während der Realisierung noch stornieren, schon allein wegen der ganzen
Unannehmlichkeiten.
Am Ende hat dann garantiert nicht der Anbieter mit dem besten
Preis-Leistungsverhältnis den Auftrag bekommen.
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Ursachen, Risiko und Nachteile
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Unzureichende
Aufgabenstellung
In d. R. werden über eine
einfache
Aufgabenstellung sofort
Angebote eingeholt.
Scheinbar sind in dieser Phase aber alle, die
Kunden wie die Anbieter, sehr glücklich mit dieser Lösung.
Der Kunde kann sich ohne großen Zeitaufwand und
kostenlos mehrere Angebote einholen.
(vielleicht auch mit unterschiedlichen Produkten
und Preisen, da in d. R. jeder andere Hersteller und Lösungen anbietet!)
Die ausführenden Fachbetriebe machen in d. R. mit relativ
geringem Aufwand Ihr Angebot von Ihrem Produkt und stellen die Vorteile und den
Preis ins richtige Licht.
Ein Kostenvoranschlag ist auf Grund der
unpräzisen Aufgabenstellung sehr variabel und somit kommen auch Unterschiede in
den Angeboten zustande. Die Ursache liegt bei der von Anfang an unpräzisen
Aufgabenstellung des Kunden.
Aber der Kunde ist in d. R. Laie. Wie soll ein Laie eine fachlich präzise
Aufgabenstellung für einen Fachbetrieb machen?
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Liefer- und
Montagevertrag auf Grundlage eines Angebotes
Am Ende wird aus dem Kostenvoranschlag ein Liefer- und
Montagevertrag.
Eine Planung wird jetzt erst gemacht, natürlich angepasst an den
Kostenvoranschlag, denn der Preis ist ja schon fixiert. Die Realisierung
beginnt.
Nachteile: Das
Risiko liegt beim Verbraucher
Bei dieser
Verfahrensweise hat aber der Kunde evtl. das Risiko in Kauf zu nehmen, das die
Anlage nicht optimal ist oder seine Erwartungen nicht ganz erfüllt werden usw.
Bemerken wird er
das evtl. aber erst, wenn die Anlage eingebaut ist. Viele Dinge sind später auch
nur schwer nachzuweisen.
Dann könnte es aber sehr teuer werden, weil z B. eine
Heizungsanlage mit niedrigen Investkosten gewählt wurde, die dafür über die
Jahre sehr hohe Energiekosten verursacht.
Ein Teufelskreis - aber ohne Risiko
nur lösbar mit einer unabhängigen Beratung und
fachgerechter Planung/Projektierung.
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Für
wesentlich mehr Informationen stehen wir Ihnen mit einer persönlichen
Fachberatung jederzeit gerne zur Verfügung.
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