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Sammlung von interessanten technischen Lösungen,
Fachbeiträgen & Tipps
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Beheizung
von Kirchen - Energiesparpotentiale
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Energiekennwerte von Kirchen und kirchlichen
Einrichtungen |
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"Einige Informationen zum Beheizen von
Kirchen wurden von der >
EnergieAgentur.NRW zur Verfügung gestellt.
Wir danken für die freundliche
Genehmigung, diese auf unserer Website veröffentlichen zu dürfen."
Durchschnittlicher Energiebedarf
(Beispiele)
Z. B. Kirche 390 m² mit 270 Sitzplätzen:
Wärmebedarf ca. 86.000
kWh/a, Strombedarf 3.900 kWh/a
Z. B. Kindergarten 460 m², 3 Gruppen:
Wärmebedarf ca. 83.000
kWh/a, Strombedarf 11.000 kWh/a
Z. B. Gemeindezentrum 930 m²:
Wärmebedarf ca. 190.000
kWh/a, Strombedarf 15.000 kWh/a
Z. B. Pfarrhaus 200 m²:
Wärmebedarf ca. 46.000
kWh/a, Strombedarf 5.000 kWh/a
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Spezifischer Wärme- und Strombedarf
(Beispiele)
Kirchen
Wärme 150-290 kWh/m²a, Mittel (EKD) 160 kWh/m²a
Strom 6-14 kWh/m²a, Mittel (EKD) 23 kWh/m²a
Gemeindezentren
Wärme 150-250 kWh/m²a, Mittel (EKD) 160 kWh/m²a
Strom 13-19 kWh/m²a, Mittel (EKD) 17 kWh/m²a
Kindergärten/Kindertagesstätten
Wärme 150-210 kWh/m²a, Mittel (EKD) 290 kWh/m²a
Strom 21-27 kWh/m²a, Mittel (EKD) 24 kWh/m²a
Pfarrhäuser
Wärme 200-270 kWh/m²a, Mittel (EKD) 200 kWh/m²a
Strom 20-30 kWh/m²a, Mittel (EKD) 23 kWh/m²a
Quellen: IKZ FACHPLANER 5/2007; Ch. Dahm,
EnergieAgentur NRW
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Gebäudetechnische Einzelmaßnahmen zur
Energieeinsparung bei Kirchen (Beispiele) |
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Dachdämmung
Durch die Dachbodendämmung oberhalb der Gewölbe steigt die
Temperatur im Kirchenraum ca. um 1 °C -> Energieverbrauch sinkt um ca. 10 %.
Wärmedämmende Beläge bei Steinfußböden
In d. R. wird immer versucht, die Lufttemperatur durch die
Heizung zu erhöhen.
Durch Einsatz von wärmedämmenden Belägen kann die Raumlufttemperatur reduziert werden.
-> pro Grad Absenkung der Durchschnittstemperatur ca. 6 %
Energieeinsparung.
Fenstererneuerung/Optimierung Wärmeschutz
- Vorsatzfenster
Denkbar ist ein Thermoglasfenster als Vorsatz vor das
Originalfenster.
Auch ein Einfachfenster als Vorsatzfenster (Prinzip
Kastenfenster) kann in d. R. ausreichend sein und ist wesentlich billiger. Dabei
bleibt der Charakter der schönen alten Kirchenfenster besser erhalten.
- Austausch
Einsatz von Wärmeschutzfenstern (auch farbig möglich), aber sehr
hohe Investkosten, nur bei Neubau interessant).
- Beheizte Fenster-Zargen
Die u. U. vielleicht beste und interessanteste Lösung sind links
und rechts vom Fenster beheizte Zargen, die als Strahlungsheizung wirken.
Das vorhandene Fenster kann somit original erhalten werden, da
die Zargen unsichtbar in der Leibung versteckt sind.
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Gestaltung der Eingangsbereiche
Durch die Abtrennung z. B. der Eingangsbereiche mit Glaswänden
kann eine thermische Entkopplung des Kirchenraumes erreicht werden.
Zugerscheinungen, Wärmeverluste und Lärm werden beim Öffnen der
Türen deutlich reduziert.
Thermische Trennung von Gebäudeteilen
Trennung von unterschiedlich genutzten Räumen mit separaten
hydraulischen Verteilern und einer speziell angepassten Regelung (je nach Benutzung, Frostschutz oder bedarfsgerechte Beheizung).
Z. B. Trennung von Kirchenschiff und Kirchturm etc.
PV-Anlage (Solarstromanlage)
Bei entsprechenden optimalen Voraussetzungen (Lage etc.) ist eine
PV-Anlage zur Stromerzeugung z. B. auf den großen Kirchendächern zusätzlich zu
den anderen Maßnahmen auf jeden Fall eine empfehlenswerte und durch Fördermittel
auch wirtschaftliche Lösung.
!
Jede Kirche muss als
Einzelstück betrachtet werden.
Pauschale Lösungsansätze
sind somit nicht möglich.
Wirtschaftlichkeit,
Amortisation
In der Summe aller Maßnahmen können
beträchtliche Energiekosten eingespart werden.
Da besonders bei Kirchen die Investkosten in d.
R. auch immer eine große Rolle spielen, ist eine
Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von neutraler Seite für die
Auswahl der Maßnahmen zur Entscheidung eine unbedingte
Voraussetzung.
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Beheizung von Kirchen
(Beispiele) |
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1. Warmluft- und Konvektionsheizsysteme |
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Bei Kirchenneubauten sind Warmluft- und
Konvektionsheizsysteme im Zusammenhang mit teuren fossilen Brennstoffen (Öl,
Gas) nach Möglichkeit nicht mehr einzusetzen.
Bei Sanierungen sind evtl. durch eine Systemoptimierung
in Grenzen durchaus Einsparpotentiale zu erreichen.
Warmluftheizungen
Durch das große Gebäudevolumen und des Warmluftaufstieges sind
große Energiemengen erforderlich, um am Boden noch ausreichende Temperaturen zu
erreichen.
Weil die Wände im Winter erheblich kälter als die Raumluft sind,
wird trotzdem keine Behaglichkeit erreicht.
Der häufige Einsatz ist vor allem durch die relativ geringen
Investkosten begründet. Hohe Energiekosten bei Öl/Gas machen aber diesen Vorteil
u. U. auf Dauer
wieder zunichte.
Der Vorteil liegt bei einer schnellen Aufheizzeit, nur bei
Bedarf. Außerdem werden keine wasserführenden Rohrleitungen benötigt.
Warmlufterhitzer
Besonders ungünstig ist es, wenn der Warmluftstrom des
Warmlufterhitzers mit angeflanschten Öl- oder Gasbrenner an einer
einzigen Stelle geballt zugeführt wird (üblicherweise anzutreffen).
Besser wäre die Zuführung über ein Kanalsystem mit kleinen
Luftgeschwindigkeiten (max. 2 m/s) an den Austritten und kleiner Temperaturdifferenz zur
Raumlufttemperatur (selten anzutreffen).
Allerdings dürfte ein Kanalsystem bei Kirchen auf weinig
Akzeptanz stoßen.
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Konvektionsheizungen
Konvektoren
werden in Verbindung mit einer Warmwasser-Zentralheizung
eingesetzt. Kirchen im Bestand sind aber eher selten mit einer WW-Heizung
ausgerüstet.
Die Konvektoren können an den Wänden und/oder auch direkt
unter die Sitzbänken montiert werden.
Aktive oder passive Unterflurkonvektoren eignen sich in d.
R. nur für Neubauten. Sie sind mit formschönen Gitterrosten abgedeckt
und werden unauffällig im Fußboden eingebaut.
Mehr Infos unter Grundlagen Heiztechnik >
Wärmeabgabesysteme
Optimale Raumtemperaturen und Luftfeuchte in
Kirchen
Grundtemperierung
als Auskühlschutz ca. 8 °C, aber auch nur 3 bis
5 °C praktikabel.
Max. Aufheiztemperatur
zu den Gottesdiensten ca. 14 bis 15 °C
(bei FBH -> VL-Temperatur ca. 42 °C).
Optimale relative Luftfeuchte: ca. 50 bis 70 %.
Bei beheizten Kirchen kann der Einbau einer zusätzlichen
Luftbefeuchtungseinrichtung teure Schäden an Orgel, Altar, Bildern,
Skulpturen etc. verhindern. |
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2. Strahlungssheizsysteme |
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2.1. Flächenheizsysteme |
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Strahlungsheizsysteme sind energetisch schlechthin das
optimale System, mit dem gegenüber Warmluft- und Konvektionsheizsysteme wesentlich größere Energie- und
Energiekosteneinsparungen zu erreichen sind.
Bei wasserführenden Systemen ist der Frostschutz zu beachten.
Probleme mit der Luftfeuchtigkeit sind bei
Strahlungsheizungen nicht so gravierend wie bei den Warmluft- und
Konvektionsheizsysteme.
Ob und wie schnell sich evtl. höhere Investkosten amortisieren, sollte in
einer Wirtschaftlichkeitsberechnung nachgewiesen werden.
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WW-Fußbodenheizungen
Bei Neubauten können als Kernstück z. B. WW-Fußbodenheizungen vorgesehen
werden.
Die Standorte und speziellen Anforderungen von den sehr
empfindlichen Orgeln, Holzaltären etc. sind dabei unbedingt zu berücksichtigen.
Die Trägheit wassergeführter Flächenheizsysteme (Aufheizzeit über
mehrere Stunden) wirkt sich positiv z. B. auf die empfindliche Kirchenorgel aus.
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2.2. Heizleisten |
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Besonders bei Sanierungen nicht nur von denkmalgeschützten
Gebäuden sind die in Deutschland weniger bekannten Heizleisten "Der
Geheimtipp".
Gundvoraussetzung ist natürlich eine Warmwasser-Zentralheizung.
Sie werden ähnlich wie klassische Konvektoren unauffällig direkt
über den Fußboden an die Wände montiert.
Durch eine ansprechende Holzverkleidung passen sie sich
architektonisch auch an die besonderen Anforderungen in Kirchen ideal und
unauffällig an.
Durch den Coanda-Effekt steigt ein definierter Warmluftstrom an
den Wänden hoch und erwärmt diese.
Die Wände
geben die empfangene Energie als langwellige Strahlung in den Raum
und auf die auftreffenden Körper ab und erwärmen diese sehr angenehm.
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Auch bei den besonders hohen Kirchenräumen funktioniert das
wirkungsvoll und energetisch sehr effektiv, was Beispiele aus der Praxis
schon beweisen.
In diesem Zusammenhang können zusätzlich auch für die großen
originalen alten Kirchenfenster beheizte Zargen und unter den
Kirchenbänken spezielle Heizrohre eingesetzt werden.
Die Standorte und speziellen Anforderungen von den sehr
empfindlichen Orgeln, Holzaltären etc. sind dabei auch hier zu berücksichtigen.
Trotz des relativ hohen Energiesparpotentials ist die Wirtschaftlichkeit
von Fall zu Fall zu betrachten und nachzuweisen.
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2.3. Infrarot-Heizungen |
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2.3.1.
Infrarot-Strahler mit Erdgasbrenner
Als denkbare Lösung bei Sanierungen sind z. B. Infrarot-Hell-
und Dunkelstrahler mit eingebauten Erdgasbrenner und Abgassystem anzusehen.
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Infrarot-Hellstrahler für Raumhöhen ab 5 m
- Infrarot-Dunkelstrahler für
Raumhöhen ab 3,5 m
Das Hauptproblem besteht aber hier grundsätzlich noch in der Akzeptanz durch die
Kirchenbesucher.
Trotz des relativ hohen Energiesparpotentials ist die Wirtschaftlichkeit
von Fall zu Fall zu betrachten und nachzuweisen.
2.3.2. Elektro-Heizstrahler
Elekro-Heizungen (Wärmeerzeugung durch einen elektrischen
Widerstand) gehören z. Z. nicht gerade zu den
empfohlen und von EnEV u. a. umworbenen Heizsystemen (den EVUs würde es
allerdings sehr passen!).
Technisch betrachtet ist ein im Infrarotbereich arbeitender
Heizstrahler, der bei Bedarf sofort angenehme Strahlungswärme (Behaglichkeit)
erzeugt und außerdem noch
- die geringsten Investkosten überhaupt verursacht,
- einfach über Elektrokabel fast an jeder Stelle auch
nachträglich zu installieren ist,
eigentlich nahezu die Ideallösung zur Nachrüstung in Kirchen.
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Der einzige Nachteil, er wird mit teurem Strom betrieben. Bei
klassischer Erzeugung im Kohle-Kraftwerk ist Strom unbestritten die teuerste
Energie.
Die Anwendung unter den besonderen Bedingungen in Kirchen (z. B.
nur geringe Betriebsstunden) ist
jedoch durchaus immer noch diskutabel.
Also ist es in der Praxis für die meisten Kirchen, die wenig
Investmittel zur Verfügung haben, eine praktikable, bezahlbare und schnell
umsetzbare Maßnahme.
Besonders wenn die Strahler speziell nur unter die Kirchenbänke
montiert werden, ergibt das auch heute noch u. U. eine ganz passable Lösung,
trotz des teuren Stroms.
Die Heizstrahler zusätzlich noch an den Wänden zu installieren,
ist nur in Ausnahmefällen zu empfehlen.
Die Wirtschaftlichkeit kann durch die sehr geringen Investkosten u. U. besser sein als bei vielen
anderen Systemen und sollte vorher grundsätzlich berechnet werden.
Mehr Infos unter Grundlagen Heiztechnik >
Wärmeabgabesysteme
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Richtige Auswahl und korrekter Einbau von Schwerkraftumlaufsperren und
Rückflussverhinderern
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In vielen hydraulischen Anwendungsbereichen verhindern diese
Armaturen ungewollte Rückströmungen oder durch Dichteunterschiede
ausgelöste Zirkulationen.
Bauteile
Die relativ einfache Messing-Armatur (Temperaturbereich bis 130
°C) besteht nur aus wenigen Teilen:
- Gehäuse
- Abschlusskörper
- Federkappe und Feder
Aufgaben
- Rückflusssperre
- Schwerkraftumlaufsperre
- Druckentlastungs- oder Überdruckventil
- Belüftungsventil bzw. als Vakuumbrecher
- Kurzschlusssperre
- Ansaugfußventil
- Überströmventil
Dimensionierung
In d. R. werden Rückflussverhinderer nach vorhandenen
Rohrleitungsnennweiten dimensioniert und den Abmessungen des Pumpendruckstutzens
etc. angepasst.
Oft wird jedoch nicht überprüft, ob der Rückflussverhinderer dann
auch in Vollöffnung gelangt oder nicht.
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Da aber der Öffnungsgrad eines Rückflussverhinderers
volumenstromabhängig ist, können bei Nichtbeachtung in der Praxis Probleme
auftreten:
Überdimensionierung (zu geringer Volumenstrom) ->
Klappergeräusche oder auch summende Töne hoher Frequenz und evtl.
erhöhter Verschleiß.
Erforderliche Angaben für Auswahl
- Anschlussart (Gewinde oder Flanschnorm)
- Druckstufe
- geplante DN
- Werkstoff
- Einbauort
- Einbaulage/Strömungsrichtung (bei senkrechten Leitungen)
- Dichtheit am Abschluss
- evtl. Abnahmen oder zusätzliche Prüfungen
- Betriebsdaten (Medium, Dichte, Betriebsdruck und -temperatur,
Volumenstrom)
Nach den Betriebsdaten wird die Nennweite bestimmt. Mit einer
Nennweite kann nur ein bestimmter Bereich abgedeckt werden.
Dabei gilt es zwischen einen noch vertretbaren Druckverlust und
dem Öffnungsgrad des Ventilkörpers abzuwägen.
Bei Einsatz als Schwerkraftumlaufsperre muss ein Öffnungsdruck
von ca. 5-10 mbar durch Federkraft gehalten werden.
Quelle: M. Hobbensiefken, IKZ-HAUSTECHNIK 8/2008,
www.gestra.de
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Freier Auslauf
bei thermischer Ablaufsicherung
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Füllwasserqualität
für Heizungsanlagen
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Nach DIN EN 1717 muss ein freier Auslauf über
einen Entwässerungsgegenstand (z. B. Trichter) durch vollkommene Trennung (> 20
mm freier, ungehinderter Abstand zwischen der Unterkante der Entleerung eines
Apparates oder Installation und der Oberkante des Entwässerungsgegenstandes)
oder Belüftungsöffnungen erfolgen.
Der in der Praxis häufig gemachte Fehler, dass das Rohrende in
den Trichter hineinragt, ist somit nicht zulässig.
Quelle: IKZ 5/2008
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Bestimmung der Wasserhärte
Bei der Befüllung der Heizungsanlage sollte die Wasserhärte des
örtlichen Trinkwassers mit einem Leitfähigkeitsmessgerät überprüft
werden.
Generell steigt mit der Wasserhärte (°dH) der Neutralsalzgehalt
(Sulfat und Clorid) im Wasser an, der die Leitfähigkeit (µs/cm) maßgeblich
beeinflusst.
Eine Härtebestimmung für die Gesamthärte über die Leitfähigkeit
kann nur empirisch ermittelt werden (gilt nur für normales Trinkwasser):
Trägt man in einem Diagramm die Leitfähigkeit verschiedenen
Wässer gegen deren Gesamthärte auf, und legt eine Regressionsgerade durch, so
erhält man eine Ursprungsgerade mit einer Steigung von 30 bis 35.
Die Gesamthärte ist direkt nicht messbar und muss ermittelt
werden:
Faustformel: Härte (°dH) = Leitfähigkeit (µs/cm) : 30
Quelle: IKZ 5/2008
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Für
wesentlich mehr Informationen stehen wir Ihnen mit einer persönlichen
Fachberatung jederzeit gerne zur Verfügung.
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Optimaler Einsatz von Brennwerttechnik, selbst im Altbau
und bei
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mit Holz in
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