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Technische Auslegung und wirtschaftliche
Kriterien von Motoren- und Blockheizkraftwerken (MHKW/BHKW) für Biomasse |
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1. Dezentrales MHKW als wirtschaftliches Kraft-Wärme-Kopplungs-Konzept |
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Eigenerzeugung ist billiger als Fremdbezug
Mit dem
Fortschritt der Entwicklungen für preiswerte Verbrennungsmotoren
und Kraftwerkssoftware ist in geeigneten Fällen die
dezentrale
Erzeugung von Strom und Wärme in Eigenregie billiger als der
Fremdbezug von Strom aus dem öffentlichen Netz, weil:
- der im eigenen MHKW eingesetzte Brennstoff zur
Erzeugung
von Strom & Wärme
bis zu 90% nahezu ohne Verteilerverluste
vor Ort besser genutzt
wird
- die Gebühren für den Strom aus dem
öffentlichen Netz wegfallen.
Der
Preis für die Lieferung von Strom aus dem liberalisierten
Strommarkt umfasst nämlich nicht nur den
Arbeitspreis für die Wirkarbeit, sondern die Gebühren
für:
- den Bezug je nach Netzebene 1 – 7
- die Nutzungsstunden des Netzes (3000, 5000,
7000, 8000 h/a)
- die Entgelte der Netznutzung
(Bereitstellung, Verluste, Dienstleistungen, etc.)
- Abgaben und Steuern, die beim MHKW–Betrieb zum Großteil
wegfallen
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Wirtschaftliche Lösung
Die
wirtschaftlichste Lösung des dezentralen MHKW-Konzeptes ist daher:
-
die Produktion der Grundlast des Strom- und
Wärmebedarfes
in
Eigenregie
- die Abdeckung des Stromspitzenbedarf durch den
Bestpreisanbieter
- der vom MHKW produzierte Überschuss an Strom und
Wärme
wird ins öffentliche Netz abgegeben
bzw. verkauft.
Fazit
Das MHKW
als das
innovative KWK-Betriebssystem ist
die preisgünstige technische Lösung für den
Einsatz von alternativen Motorbrennstoffen
aus Biomasse mit vergleichbar hohen Nutzungsgraden zur Erzeugung von Ökostrom und Biowärme.
(Sofern vom Hersteller als auch vom
Betreiber die entsprechenden Voraussetzungen dafür vorliegen!!!)
Bio-Brennstoffe
Flüssige Biomasse aus Pflanzenölen
z. B. Rapsöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Palmenöl, Biodiesel, etc.
Gasförmige Biomasse
z. B.
Holzgas, Biogas, Deponiegas, Klärgas
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2. Die Funktion des MHKW/BHKW nach dem
wirtschaftlichen KWK–Prinzip |
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Kraft-Wärme-Kopplungs–Prinzip
Das
Motorheizkraftwerk (MHKW) bzw. Blockheizkraftwerk
(BHKW), ein kompaktes Modul mit einem
Verbrennungsmotor (Diesel- oder Ottomotor) treibt einen Generator an
und erzeugt gleichzeitig elektrischen Strom und Wärme.
Die anfallende Wärme des Motors (Kühlwasser, Abgase) wird,
vergleichbar wie beim Auto, nicht ungenützt an die Umwelt abgegeben,
sondern über mehrere Wärmetauscher direkt ins Heizsystem (Raumwärme, Prozesswärme) eingespeist.
Eine Regel- und Steuerungsanlage
(Kraftwerkssoftware) überwacht alle Funktionen im System. |
Sie
sorgt dafür, dass die Strom- und Wärmeproduktion, vollautomatisch ohne Aufsicht
im Dauerbetrieb, den vorgegebenen Bedarf abdeckt.
Der dezentrale Einsatz
des MHKW–System (Kraft-Wärme-Kopplung) nutzt mit der
gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme effizient den Brennstoff,
spart
bei geringeren Erzeugungsverlusten Kosten und Energie und
entlastet hiermit unsere Umwelt von Schadstoff-Emissionen.
MHKWs erreichen
Gesamtnutzungsgrade bis über 90 %.
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Schema KWK
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3. Die richtige Auswahl des MHKW-Systems je nach
Anforderungen |
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3.1
MHKWs-Motorentechnik mit hohen Standzeiten
Für den
Dauerbetrieb im MHKW gelangen ausschließlich geeignete und
langjährig getestete Industriemotoren bzw. Schiffsmotoren
mit hohen Standzeiten zum Einsatz.
Während PKW-Motoren auf eine Betriebsdauer von 3.000 - 4.000 Stunden
(das entspricht einer Fahrleistung von etwa 200.000 km) kommen,
erreichen die MHKWs-Antriebsmotoren bis zum 1. Motorservice mehr als
30.000 Stunden.
Der Grund für die größere Lebensdauer ist kontinuierlicher Betrieb bei
gleich bleibender Last.
3.2
Der richtige Brennstoff für den geeigneten Motor
Als
Energieträger werden folgende Brennstoffe verwendet:
a)
Mineralische Brennstoffe für Diesel- oder Ottomotoren
z. B. Erdgas,
Flüssiggas (Propan, Butan) , Heizöl (Diesel) als auch
b)
Alternative Brennstoffe aus erneuerbaren Energien
z. B. Biodiesel, Rapsöl, Holzgas, Biogas, Deponiegas, etc.
Für Biobrennstoffe werden adaptierte Diesel-, Otto-Gas-
oder Mehrstoffmotoren mit Zündstrahltechnik eingesetzt.
3.3
Nach Betriebsweise (Steuerungssystem)
-
wärmegeführter
Vorrangbetrieb
-
stromgeführter Vorrangbetrieb (oder auch kombiniert) |
3.4
Nach Betriebsart:
-
Netzparallelbetrieb
(Betriebsführung mit dem öffentlichen Netz)
-
Inselbetrieb
(eigenständiges Netz)
-
Notstrombetrieb
(vom Netzparallelbetrieb umschaltbar
auf Inselbetrieb)
3.5
Nach wirtschaftlicher Leistungsgröße
Die
untere Leistungsgrenze für MHKWs liegt bei ca. 3 KWel
(elektrisch) und reicht im oberen Leistungsbereich bis zu mehreren 1000 KW el
pro Modul.
3.6
MHKWs mit Systemkombinationen
MHKW-Module
(Einheit von Motor und Generator) werden zumeist in Kombination mit einer
zusätzlichen Kesselanlage errichtet, um preisgünstig die
Spitzenleistung für Wärme liefern zu können.
Die hohen Temperaturen der Abgase (mehr als 500 °C ) können selektiv über
Wärmetauscher zur Dampferzeugung,
in
Absorptionskälteanlagen zur Erzeugung von Kälte oder in
Niedertemperatur–Absorbern genutzt werden.
Weiteres sind MHKWs mit Druckluftkompressoren oder Wärmepumpen kombinierbar. Dadurch
kann der Umweg über die Stromerzeugung und den nachgeschalteten Elektromotor
entfallen.
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4. Öffentliche KWK-Förderung der MHKW-/ BHKW-Umwelttechnik |
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Gründe für öffentliche KWK-Förderung!
Der
MHKW bzw. BHKW-Betrieb nutzt für die Produktion von
Strom und Wärme bis über 90 %
der eingesetzten Brennstoff-Energie.
Einsparung von
Primärenergie
Gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom im Kraftwerk und
Wärme im Kessel beträgt die Einsparung
durch das KWK–Prinzip ca. 37% der Primärenergie.
Beim
dezentralen Einsatz des MHKW wird Strom
und Wärme
unmittelbar am Ort des Verbrauchers genutzt.
Daher sind weitere Energieverluste über das Verteilersystem vermeidbar.
Emissionsentlastung
Dieser rationelle
Energieeinsatz führt zu einer
Emissionsentlastung der Umwelt, weil mit diesem MHKW-Energiesparsystem „pro erzeugter
Nutzenergie„ weniger Primärenergie benötigt wird.
Reduktion des Treibhauseffektes CO2
Brennstoffe aus Erdgas sowie erneuerbaren Energien sind ein Beitrag zur
Reduktion des Treibhauseffektes CO2:
z. B: 1
l Dieselkraftstoff durch Biodiesel ersetzt vermindert die Emission
von Klimagasen
um 3,5 bis 4 kg CO2-Äquivalent je Liter.
Die
Abgasreinigung
je nach
Erfordernis gemäß TA-Luft oder ½ TA-Luft.
Methoden zur Reduktion von NOx-Emissionen sind:
Bei Dieselmotoren
- mit zusätzlichen
Einsatz von Russfiltern
Bei
Ottomotoren
- Magerbetrieb
und Oxidations-Katalysator
- Lambda-Regelung mit 3-Wegekatalysator
- SCR-Katalysator
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Emissionsvergleich bzgl. NOx
Mit Hilfe
der ausgereiften
Katalysator- und Motortechnik werden hierbei weniger Schadstoffe
(NOx, CO, CH, SO2
und Staub) und vor allem weniger CO2
gegen dem
Treibhauseffekt emittiert.
Der Emissionsvergleich der NOx–Bilanz zeigt, dass beim MHKW bzw. BHKW-Betriebes
gegenüber einer getrennten Erzeugung von
Strom im Kraftwerk und Wärme aus einer Kesselanlage die NOx–Emissionen um 26 % niedriger sind.
Vorraussetzung für die öffentliche Förderung
Die
elektrische Energie aus KWK–Anlagen nach den Richtlinien des Ökostromgesetzes
BGBl 149 § 12 vom 23.8. 2002 wird unter folgender Vorraussetzung gefördert:
1. Die in der
KWK- (MHKW) -Anlage anfallende Abwärme
wird für die öffentliche Fernwärmeversorgung genutzt.
2. Die
Einsparung des Primärenergieträgereinsatzes und der CO2–Emissionen
im Vergleich getrennter Strom- und Wärmeerzeugung wird erzielt.
Schalldämmung
die
fachgerechte Ausführung von Luft- und Körperschalldämmung
reduziert die Schallentwicklung bis auf mögliche 25 dB (A)
(Schalldämmhaube, Absorptions-Schalldämpfer) |
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Ökostromtarif aus Biomasse – EEG vom 1.8. 2004
(Deutschland) |
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Vergütungen
1.
Mindestvergütung von Ökostrom aus Biomasse
1.1. von
1 - 150 KW el: mindestens 11,5 Ct/KWh (Grundvergütung)
1.2. von
150 - 500 KW el : mindestens 9,9 Ct/KWh
2.
NAWARO (nachwachsende Rohstoffe)
Zuschlag: 6 Ct/KWh
3. KWK
(Kraft–Wärme- Kopplung)
Zuschlag: 2 Ct/KWh
4.
Technologiebonus (nur z. B. bei Holzvergasung, Stirling etc.)
Zuschlag: 2 Ct/KWh |
Beispielrechnung für 2007*
Jährlichen
Degression von -1,5 % ab 1.1.2005 auf die Grundvergütung
= 3 Jahre
x (-1,5%) = -4,5%
Grundvergütung 2007: 11,5 Ct/KWh x (- 4,5%) = 11,15 Ct/KWh
Einspeisetarife
für das Jahr 2007 (Summe Zuschläge 2.-4.):
1 – 150
KW el: 20,98 Ct/KWh
150 – 500
KW el: 19,45 Ct/KWh
*) Annahme Holzgas-BHKW (zusätzlich mit Technologiebonus) |
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5. Die
optimalen wirtschaftlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen |
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Der Einsatz des
MHKWs ist grundsätzlich dort sinnvoll, wo vor Ort Wärme
und Strom gleichzeitig benötigt wird. Dies verlangt eine exakte Planung, die
alle Faktoren berücksichtigt.
Da die Investitionen für die MHKWs deutlich höher sind als für eine
Kesselanlage, sollen für die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage
möglichst hohe Benutzungsstunden erreicht werden.
Durch die gezielte Weiterentwicklung und durch die größeren Stückzahlen
sinken gegenwärtig auch die Preise für die MHKWs.
Die
MHKWs sind lt. Herstelleraussagen, je nach Bewertung des erzeugten Stromes und der Wärme,
schon ab 3.000 Betriebsstunden wirtschaftlich einsetzbar.
Dies sollte jedoch
unbedingt von Fall zu Fall von unabhängiger Seite im Rahmen einer
Wirtschaftlichkeitsanalyse nachgewiesen werden! |
Beispiel
Das >
Diagramm - die Jahresdauerlinie zeigt den
Jahreswärmebedarf einer Wohnsiedlung.
3 Stk. MHKW-Module können rd. 80% der Jahreswärmearbeit liefern und
damit ca. 30% von der Gesamtleistung abdecken.
Die verbleibende
Wärmearbeit von ca. 20% wird vom preisgünstigeren Heizkessel
(Spitzenlastkessel) geliefert,
der etwa 70% von der Gesamtleistung abdeckt.
Der Einsatz von mehreren MHKWs bringt gleichzeitig eine
höhere
Verfügbarkeit der Leistungen.
Quelle:ASUE (Arbeitsgemeinschaft für
sparsamen und
umweltfreundlichen
Energieverbrauch e.
V.)
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Vorentscheidung zum Projekt
zur Zur Vermeidung von Zeit- und Geldverlusten |
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Die
Errichtung und der Betrieb eines gewinnbringenden MHKWs/ BHKWs erfordern
wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Für eine
Vorentscheidung zum Projekt (d. h. vor Beginn der eigentlichen und
kostenaufwendigen Planung) sind
daher unbedingt wichtige Fragen zu klären, die ausschlaggebend für die
Wirtschaftlichkeit des Projektes sind.
Durch die in letzter Zeit enormen Nachfragen nach Investkosten,
Wirtschaftlichkeit etc. für KWK-Anlagen und das Risiko für Fehlplanung und
Fehleinschätzung ist eine Projektvorentscheidung unbedingt erforderlich. |
Ohne einer positiven Erledigung bzw.
Klärung der Voraussetzungen, ist es
in d. R. sinnlos, eine konkrete Projektanfrage über Investitionen und Wirtschaftlichkeit
bei einem Hersteller zu stellen. Zur Vermeidung von Zeit- und Geldverlust durch
Fehlplanung und Fehleinschätzung
sind für die Erfüllung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zuerst eine
ganze Reihe Fragen in einer
Checkliste mit Hilfe eines Fachplaners positiv
zu klären.
Erst danach können Fragen nach Investkosten, Wirtschaftlichkeit
etc. fachlich richtig beantwortet werden. |
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Checkliste zur Projektvorentscheidung für die Errichtung eines
MHKWs/BHKWs (Beispiel) |
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1. Die Standortfrage?
1.1 Das genehmigungsfähige Grundstück?
1.2 Konzept für die Abwärmenutzung – auch im Sommer?
1.3 Die Trafostation zur Einspeisung des Ökostroms?
2. Organisation des
Brennstoffes?
2.1 Sicherstellung der Brennstofflieferung
(z. B. Hackgut)?
2.2 Eigene Brennstoffaufbereitung?
3. Die Anfrage für ein
Angebot?
3.1. Adresse mit Telefon vom Auftraggeber, Betreiber, Investor?
3.2. Projektstandort?
3.3. Geplante Leistung, Angabe möglicher Wärmenutzung?
4. Hersteller, Lieferant und Montagebetrieb?
Besonders bei relativ neuen Technologien (z. B. Holzvergaser) ist hier unbedingt eine fachliche
Unterstützung von unabhängiger Seite notwendig. |
5. Auftragserteilung zur Errichtung und
Betrieb eines MHKW's?
5.1 Auftrag an den Fachplaner für die gewerberechtliche
Genehmigung?
5.2 Erstellung von Einreichunterlagen durch den Fachplaner?
5.3 Auftrag zur Lieferung und Inbetriebnahme des MHKWs?
5.4 Auftrag zur Errichtung der Infrastruktur?
6. Projektprüfung?
Anfragen an den Hersteller bzgl. Infrastruktur werden in d. R. kostenpflichtig
über den Fachplaner geklärt.
Die
Vorgehensweise zur Prüfung des Projektes nach den Punkten 1-5 ist
unbedingt einzuhalten, um zeitgerecht die Projekte realisieren zu können.
Problematische Fragen,
z. B. Herstellerauswahl, Betriebssicherheit, Marktreife, Probleme etc. sollten vorab unbedingt mit einem unabhängigen
und fachkompetenten Ing.-Büro geklärt werden.
!
Mehr Infos zur Checkliste im Rahmen unserer
Beratungen. |
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Einsatzbeispiele |
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MHKWs werden
überall dort sinnvoll eingesetzt,
wo gleichzeitig ein hoher Energiebedarf von Strom und Wärme oder auch Kälte
vorliegt.
Potentiellen Kunden sind Verbraucher aus folgenden Branchen:
- Tourismusbetriebe
wie - Hotels, Restaurants
-
Campingplätze, Hallenbäder, Freizeitzentren
-
Holzverarbeitende Betriebe (Sägewerk, Papierindustrie, Tischlerei)
|
-
Fleischverarbeitende Betriebe
-
Lebensmittelindustrie (Molkereien, Käsereien)
-
Textilindustrie,
-
Öffentliche Verwaltungsgebäude , Krankenhäuser, Kuranstalten
Altersheime, Kasernen, Wohnanlagen (ab ca. 20 WE)
-
Fernwärmebetriebe
-
Klärgasanlagen
-
Landwirtschaftliche Betriebe (Tierzucht, Gärtnereien) |
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Vor- und Nachteile der MHKW–Technologie beim
Einsatz erneuerbarer Energien |
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Die Vorteile der MHKW–Technologie:
-
hoher erreichbarer elektrischer Wirkungsgrad
bis zu 40 %
- geringere spezifische Investitionskosten
- geringe Wartungs- und Instandhaltungskosten
Der Nachteil beim MHKW
Der
Verbrennungsmotor verlangt einen spezifischen Kraftstoff mit hohem
Energieinhalt, der in reinem gasförmigem oder flüssigem Zustand relativ teuer in
der Herstellung ist.
In der Praxis gibt es noch eine ganze Reihe von Problemen zu
lösen! Die theoretischen Aussagen einiger Hersteller sind in der Praxis z. Z.
nicht immer zu erreichen. |
Bei
Einsatz einer modifizierten Motortechnik ist es mit
Brennstoffen aus erneuerbaren Energien (z. B.
Pflanzenöle, Holzgas etc.) möglich, Ökostrom & Biowärme wirtschaftlicher
zu erzeugen als dies mit anderen KWK–Technologien geringerer elektrischer
Wirkungsgrade möglich ist.
Je nach Qualität der Brennstoffe aus erneuerbarer Energie
muss der
Gasmotor, Dieselmotor oder auch der Zündstrahlmotor entsprechend technisch modifiziert, um auch
hohe Motornutzungsstunden bzw. Standzeiten zu erreichen.
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Vergleich elektrischer Wirkungsgrade von KWK-Alternativen |
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KWK - Technologie |
Eta–elektr.
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Betriebswirtschaftliche Nachteile -
Vorteile |
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Dampf-Gegendruckturbine |
10 – 20% |
Nachteil: Kesselwärter, Wasseraufbereitung
erforderlich,
spez. Investition in kleineren
Leistungsbereich relativ hoch
Vorteil: Verbrennung preisgünstiger Energieträger
zur Dampferzeugung
als Antriebsmedium |
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Dampf–Kolbenmotor |
6 - 20% |
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Dampf-Schraubenmotor |
10 – 15 % |
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ORC-Prozess |
10 – 20% |
Vorteil: kein
Kesselwärter, keine Wasseraufbereitung,
geringe Wartung u. Instandhaltungskosten,
Einsatz preisgünstiger Brennstoffe
Nachteil: spez. hohe Investition kleinerer Leistungen
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MHKW bzw. BHKW mit Diesel-
und Gasmotoren |
28 – 40% |
Vorteil: Strom & Wärme vor Ort,
hoher Nutzungsgrad,
geringe Emission und
Wartungsaufwand
Nachteil: Gleichzeitige Abnahme von
Strom & Wärme,
exakte Planung
erforderlich |
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MHKW bzw. BHKW mit Diesel-
und Gasmotoren
Die Erzeugung von Ökostrom und Biowärme mit
Motorheizkraftwerken (MHKW)
bzw. Blockheizkraftwerken (BHKW)
ist auf Grund des hohen elektrischen
Wirkungsgrades und des Brennstoff-Gesamtnutzungsgrades, vor allem
für energieintensive Betriebe, eine
gewinnbringende Notwendigkeit.
Dazu zählen insbesondere
- Fernwärmebetreiber bzw. Fernwärmeunternehmen
- Holzverarbeitende Betriebe
(Sägewerke, Papierindustrie, Tischlerei)
- Landwirtschaftliche Betriebe (Tierzucht,
Gärtnerei)
- Öffentliche Institutionen
(Krankenhäuser,
Kuranstalten, Altersheime)
Nach
dem Österreichischen Ökostromgesetz – Bundesgesetz BGBl I Nr.149/2002
bzw. Deutschen EEG (Erneuerbaren Energiegesetz) vom 1.8. 2004 über
die Abnahme elektrischer Energie aus Ökostromanlagen bieten sich mit dem Einsatz
des MHKW
auf Grund der vergleichbar hohen erreichbaren elektrischen Wirkungsgrade
besondere Ertragskraft bei den Ökoprojekten.
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wesentlich mehr Informationen stehen wir Ihnen mit einer persönlichen
Fachberatung jederzeit gerne zur Verfügung.
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> Grundlagen KWA/BHKW >
Biomasse-BHKW > Auslegung & Kriterien MHKW/
BHKW > Dampf-Schraubenmotor-BHKW >
ORC-Technologie >
Holzgas-BHKW >
Pflanzenöl-BHKW
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