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Letzte Bearbeitung: 21.02.2010 12:00    IBS / ENERGIEBERATUNG

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Kritische Bemerkungen zur EnEV, staatlichen Vorschriften und Normen.

Energiesparen per Verordnung; Klimaschutz; Energiepässe; A/Ve-Verhältnis; EU-Ziel für alternative Energien; Eine EnEV-Glosse.

Kritische Bemerkungen zur EnEV und anderen staatlichen Vorschriften und Normen

Wozu braucht man zum Energiesparen eigentlich eine staatliche Verordnung?

Bei entsprechend hohen Energiepreisen geht eigentlich jeder Normalbürger auch von allein und im eigenen Interesse sehr sparsam mit Energie um, auch ohne eine entsprechende Verordnung.

 

Sofern er es sich leisten kann, schafft er die entsprechende energiesparende Anlagentechnik an, verbessert sinnvoll den Wärmeschutz am Gebäude etc.

 

Allein durch das Wort "Verordnung" wird geschickt suggeriert, dass die EnEV ein Gesetz ist, an das man sich ohne wenn und aber zu halten hat.

Die EnEV ist eigentlich aber genau wie DIN, VDI etc. nur eine Richtlinie oder Empfehlung, wie und mit welchen Mitteln man sinnvoll Energie einsparen kann.

 

Grundsätzlich ist gegen eine solche Richtlinie auch nichts einzuwenden, insofern sie neutral ist und die fachlichen Grundlagen dafür eindeutig, umfassend, verständlich und nachvollziehbar sind.

Besonders sollten sich auch keine Widersprüche zu jahrelangen und bewährten praktischen Erfahrungen im Bauhandwerk ergeben.

 

Kritik ist z. T. an einigen empfohlenen Maßnahmen angebracht, ob diese dem Energieverbraucher echte Vorteile bringen oder mehr dazu dienen, den Leuten nur zusätzlich Geld aus den Taschen zu ziehen.

Empfohlene Maßnahmen können von Interessengruppen in Politik und Wirtschaft zu deren Vorteilen leicht manipuliert werden.

Dafür gibt es in der Praxis eine ganze Reihe von Beispielen:

 

Umwelt- und Klimakatastrophen

Es kann nicht sein, dass z. B. mit Hilfe der publizistischen Ausmahlung von Umwelt- und Klimakatastrophen, Horrorvisionen, Teil- und Falschinformationen etc. am Ende die Kosten für die notwendigen bzw. empfohlenen Maßnahmen in keinem vernünftigen Verhältnis zum Einspareffekt für den Verbraucher stehen oder begründet werden.

Kontroverses und Interessantes zur Klimakatastrophe > "Die Mär von der Klimakatastrophe", Prof. Dr.-Ing. habil. C. Meier.

 

Gebäudeenergieberater

Fraglich ist auch, warum z. B. mehr oder weniger vom Markt abhängige Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger etc. vermehrt in Kurzlehrgängen zum Gebäudeenergieberater* "hinaufqualifiziert" werden. Wird damit vielleicht der Bock zum Gärtner gemacht?

*) Energieberater ist weder eine Berufsbezeichnung noch ein geschützter Begriff. Jeder kann sich so nennen, ob mit oder ohne entsprechende Qualifikation.

 

 !  Für die sowieso stark gebeutelten Endverbraucher sollte am Ende

immer die kritische Frage stehen: "Wem nützt es?"

Energieeinsparung und Klimaschutz (CO2-Verminderung)

Durch CO2-Verminderung kann das Klima nicht beeinflusst werden

Nach Bali und den vier IPCC-Klimaberichten wird langsam deutlich, dass Energieeinsparung und Klimaschutz nichts miteinander zu tun haben.

 

Entgegen der bisherigen verbreitenden Meinung, baut sich z. B. bei

50 % weniger Verbrauch von Öl, Gas oder Kohle das CO2-Polster in der Atmosphäre nicht ab!

 

Das nimmt, wie sämtliche Kurven seit 200  bis 250 Jahren (ca. 1750) beweisen, ständig zu.

Die CO2-Moleküle halten sich nämlich beinahe ewig.

Für die globale Umwelthygiene spielt es kaum eine Rolle, ob wir ein bisschen Energie einsparen oder nicht.

Solange wir weiterhin fossil heizen, wird das Klima geschädigt.

Eine Senkung des Verbrauchs verschiebt nur die "Katastrophe" in die nächsten Generationen.

 

Wir müssen also auf regenerative Energien umsteigen. Davon ist in EnEV und Energiepass aber keine Rede.

 

 !  Mehr dazu finden Sie auf  der internationalen > "ALTBAU"-Homepage von Konrad Fischer, rund um die wirklich sparsame Reparatur und Instandsetzung, Low-tech-Modernisierung und sinnvolle Sanierung im Altbau, über frechen Baupfusch, Öko- und Energiesparschwindel etc.

oder auf der HP von > Prof. Dr.-Ing. habil C. Meier

A/Ve-Verhältnis

In der EnEV werden vom Volumen Ve und von der Nutzfläche AN abhängige Höchstwerte aufgelistet.

 

Da das Verhältnis Nutzfläche zu Volumen mit 0,32 festgelegt ist und das Verhältnis der beiden Anforderungsniveaus Q' zu Q" ebenfalls 0,32 beträgt, ist es völlig egal, ob über das Volumen oder über die Nutzfläche gerechnet wird; in beiden Fällen kommt das gleiche Ergebnis heraus.

Diese völlig unnötige Unterscheidung soll offensichtlich nur eine nicht vorhandene Vielfalt der Bearbeitung vortäuschen.

 

Die Abhängigkeit des Anforderungsniveaus vom A/Ve-Verhältnis ist methodisch widersinnig.

Man meint, ein großes A/Ve-Verhältnis beschreibe differenzierte und gestalterisch aufgelockerte Baukörper,

ein kleines A/Ve-Verhältnis dagegen einen kompakten, energiesparenden Baukörper.

 

Dies stimmt nur für gleiche Gebäudevolumen, stimmt also nicht generell.

Diese Vorstellung wird aber nun unzulässigerweise verallgemeinert und findet deshalb als Maßstab für das Anforderungsniveau im Wärmeschutz Berücksichtigung.

 

Immerhin kann ein Kubus als extrem günstige Form energiesparenden Bauens völlig unterschiedliche A/Ve-Verhältnisse aufweisen.

Die Werte für das A/Ve-Verhältnis reichen von 0,25 (Kantenlänge 24 m) bis 1,2 (Kantenlänge 5 m), sie umfassen also die ganze Bandbreite der unterschiedlichen Anforderungen.

 

Demgegenüber können jedoch völlig unterschiedliche Bauformen gleiche A/Ve-Verhältnisse haben.

Ein A/Ve-Verhältnis von z. B. 0,4 liegt bei unendlich vielen Abmessungen vor; diese reichen von 15 x 15 x 15 m als Kubus über die vielfältigen Quaderformen 10 x 15 x 30 m, 10 x 12 x 60 m bis hin zu sogar 10 x 10 x unendlich m.

 

Obgleich die Bauformen energetisch völlig unterschiedlich zu bewerten sind, müssen sie alle die gleiche Anforderung an den Wärmeschutz erfüllen.

 

Die zwangsläufige Folge ist, daß bei der Handhabung der Verordnungen ein großes sachlich/methodisches Durcheinander dominiert.

Daraus resultiert dann Willkür im Ergebnis. Dies wird besonders krass bei Superdämmungen, die schon bei kleinsten U-Wert Veränderungen mit großen Dämmstoffdicken-Veränderungen reagieren.

Quelle: http://clausmeier.tripod.com/enev4.htm

 

 !  Gewaltig mehr Brisanz und im Widerspruch zu derzeitig gültigen Gesetzen, Vorschriften, Verordnungen, DIN-Normen etc. finden Sie auf  der > "ALTBAU"-Homepage von Konrad Fischer, rund um die wirklich sparsame Reparatur und Instandsetzung, Low-tech-Modernisierung und sinnvolle Sanierung im Altbau, über frechen Baupfusch, Öko- und Energiesparschwindel etc.

oder auf der HP von > Prof. Dr.-Ing. habil C. Meier.

Zwei Sorten Energiepässe bis Oktober 2008

Mieterbund wie Verbraucherschützer bemängelten, dass der Energiepass wenig bringe, weder ernsthaften Zwang noch hohe Qualität bei beiden Pässen.

 

Bis zum 1. Oktober 2008 konnten Hauseigentümer zwischen zwei Sorten Energiepässen wählen.

 

Der "Verbrauchsausweis"

zeigt den Energieverbrauch eines Hauses der vergangenen drei Jahre.

Standen beispielsweise Wohnungen leer oder wohnten sparsame Mieter in den Einheiten, wird der "Verbrauchsausweis" günstig ausfallen, ohne dass die Gebäudetechnik notwendigerweise effizient arbeitet, kritisieren Verbraucherschützer.

 

Der "Bedarfsausweis"

hingegen berücksichtigt zusätzlich die Haustechnik (z. B. Heizungsanlagen, Dämmtechnik).

 

Dieser "Bedarfsausweis" ist mit 150-500 oder mehr (keine staatliche Preisfestlegung, frei verhandelbar) teurer als der "Verbrauchsausweis", der nur höchstens 100 kostet, z. T. sogar noch weniger.

Der eigentliche Kostentreiber beim Bedarfsausweis ist die Vor-Ort-Analyse.

 

Schon deshalb durften sich viele Eigentümer für den wenig aussagekräftigen "Verbrauchsausweis" entscheiden. Der ist nach Ausstellung zehn Jahre lang gültig.

 

Mangelnde Kontrolle

Ein weiteres Manko des Energiepasses ist die mangelnde Kontrolle der Angaben.

Jeder zugelassene Handwerker oder Ingenieur darf den Zustand des Hauses bedarfsorientiert beurteilen und die Pässe ausstellen, nachdem ihnen die Eigentümer die entsprechenden Angaben übermittelt haben. Eine Fehldiagnose bleibt ohne rechtlichen Konsequenzen.

 

Eine Pflicht, das Haus in Augenschein zu nehmen, fehlt. Und auch die Ämter kontrollieren nicht, ob die Angaben auf dem Energiepass stimmen.

 

Einige Billig-Anbieter im Internet verzichten gleich auf jegliche Kontrolle.

Für ca. 15  erhält hier ein jeder einen Energiepass. Nachweise (z. B. die Kopie einer Heizkostenabrechnung) sind hier nicht gefordert.

 

Der Energiepass-Schwindel

Die Bundesregierung will mit Gesetzen und Milliarden die Wärmedämmung von Häusern fördern.

 

Doch Kritiker warnen vor Abzocke und Pfusch am Bau:

Die angeblich umweltbewusste Wärmedämmung kann zur teuren Fehlinvestition werden.

 

DER SPIEGEL schrieb dazu am 27.10.2006 in einem sensationell augenöffenden Bericht > "Windige Geschäfte mit dem Klimaschutz", der der Schwindelbranche den Zerrspiegel vorhält.

 

Weiter kontroverse und interessante Kritiken zum Thema auf der HP von > Prof. Dr.-Ing. habil C. Meier

Über das viel gelobte EU-Ziel für alternative Energien: 20% Anteil an Erneuerbareren Energien

Auf 20% soll der Anteil von Erneuerbareren Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 steigen.

Das hat Angela Merkel als Ratspräsidentin mit den Staats- und Regierungschefs der EU per Ratsbeschluss 2007 durchgesetzt.

 

Die Frage, ob damit der Primärenergieverbrauch oder der Endenergieverbrauch gemeint ist, bleibt dabei unbeantwortet, kritisiert die Erneuerbaren-Lobby.

 

Primärenergie kommt in der Natur direkt vor, wie Stein- und Braunkohle, Erdöl oder Erdgas sowie erneuerbare Energie. In den meisten Fällen muss diese Primärenergie in den Kraftwerken, Raffinerien etc. in Sekundärenergie umgewandelt werden (zu Koks, Briketts, Strom, Fernwärme, Heizöl oder Benzin).

 

Endenergie ist die Energie am Ort des Verbrauchs, die in Nutzenergie umgewandelt wird (in Heiz- und Prozesswärme, Licht sowie mechanische Energie).

 

Alleine nur an dieser statistischen Begrifflichkeit aber scheiden sich Welten.

Allen Anschein zum Trotz ist es völlig unklar, wie viel Erneuerbare tatsächlich angestrebt werden.

 

Ein Anteil von 20% am Primärenergieverbrauch etwa bedeute lt. Oliver Schäfer (Stratege beim europäischen Rat für erneuerbare Energien EREC), dass die erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch einen Anteil von 26,1% hätten.

 

Umgekehrt würde ein Ziel von 20% am Endenergieverbrauch wohl nur 15% am Primärenergieverbrauch bedeuten.

(das wäre ein fataler Rückschritt zum bis jetzt Erreichten)

 

Sicher ist vor allem, dass der Ratsbeschluss reichlich Spielraum für Interpretationen bietet.

Im schlimmsten Fall bringt das lt. Milan Nitschke vom Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BBE) wieder 5 Jahre Debatten ohne konkrete Schritte.

Quelle: Christoph Rodewils, PHOTON April 2007

Eine EnEV-Glosse mit mehr oder weniger ernsthaftem Hintergrund

Ein Gespräch zwischen einem Bauherrn und einer Verordnung

Bauherr:

Ich möchte ein modernes Haus mit möglicht niedrigen Energiekosten bauen. Wie dick müsste ich da das Haus dämmen? Rechnet sich das auch?

 

EnEV:

Lieber Bauherr, eine möglichst dicke Wärmedämmung spart richtig viel Energiekosten. Und Sie wollen doch viel Geld sparen?

 

Bauherr:

Ja, und was kostet denn so was?

 

EnEV:

Zunächst kostet eine gute Wärmedämmung erst mal richtig viel Geld.

Was, dass ist Ihnen zu viel Geld?

Dann machen Sie einfach das Mauerwerk etwas dünner oder lassen es am Besten ganz weg, die Dämmung dann natürlich noch dicker.

Die Fenster sollten Sie aber immer geschlossen lassen.

 

Bauherr:

Das soll aber nicht so gut sein, habe ich gehört.

 

EnEV:

Das ist ganz richtig. Damit Sie aber auch genügend gute Luft zum Atmen haben und Sie evtl. der Schimmelpilz nicht krank macht, benötigen Sie natürlich zusätzlich zur Heizungsanlage auch eine kontrollierte Wohraumlüftung.

 

Bauherr:

Die gibt es natürlich auch nicht umsonst. Was kostet die?

 

EnEV:

Sie wollen doch nicht krank werden? Für die Gesundheit ist nichts zu teuer.

Außerdem, wenn Sie krank werden, verdienen Sie weniger Geld. Dann können Sie die dicken Kredite ja nicht mehr zurückzahlen.

 

Bauherr:

Für die Lüftungsanlage habe ich kein Geld mehr übrig, das wurde eigentlich schon für die Dämmung aufgebraucht.

 

EnEV:

Was, Sie haben für die Lüftung kein Geld mehr übrig?

Na dann öffnen Sie einfach die Fenster und lassen Ihren Mief kostenlos raus.

Ach so, dann haben Sie natürlich das Geld für die Dämmung zum Fenster rausgeschmissen, das geht natürlich auch nicht.

 

Nein, nein, die Dämmung einsparen geht überhaupt nicht. Damit versauen Sie sich ja die schönen Kennzahlen der EnEV und bekommen den Bau vielleicht nicht mehr genehmigt.

 

Und überhaupt, wollen Sie die ganzen Arbeitsplätze in der Dämmstoffindustrie gefährden, wo es doch sowieso in Deutschland kaum noch Arbeitsplätze gibt.

Was sagen Sie da, die Dämmstoffe kommen aus Polen?

Na und, in Deutschland sind die Arbeitskräfte eh zu teuer.

 

Bauherr:

Apropos Arbeitskräfte, ich könnte ja auch arbeitslos werden. Und dann jetzt noch Geld für eine Lüftung investieren?

 

EnEV:

Aber Sie wollen doch am Ende über Ihre Energiekosten richtig Geld sparen. Von nichts kommt nichts!

Übrigens, darüber haben wir auch schon nachgedacht und evtl. eine Lösung gefunden:

 

In Zukunft werden noch viele zusätzliche Fachkräfte für die Hygieneinspektion Ihrer Lüftungsanlage benötigt.

Ja, ja, damit wird der Arbeitsmarkt wieder angekurbelt.

 

Bauherr:

Moment mal, Hygieneinspektion für eine Wohnungslüftung? Davon habe ich überhaupt noch nichts gehört.

Und kostenlos ist die bestimmt auch nicht?

 

EnEV:

Es liegt ja auch erst mal ein Entwurf vor. Und die Fachkräfte werden dann natürlich nicht für umsonst arbeiten...

> weiter im Text in der rechten Spalte

Die ganzen Maßnahmen der EnEV sind ja auch nicht umsonst. Was nichts kostet, taugt auch nichts!

 

Die Inspektion Ihrer Lüftungsanlage könnte Sie sogar permanent Geld kosten, es gibt viel zu inspizieren, damit die Bakterien nicht überhand nehmen. Sie könnten ja davon wieder krank werden (s. oben).

 

Bauherr:

Mein Gott, wo ist das Ende von diesem Teufelskreis, wenn ich das Geld nicht aufbringe und vielleicht auch noch arbeitslos werde?

 

EnEV:

Also erstens sind Sie dann auch nicht allein, es gibt ja schon mehr als genug

und zweitens, mit etwas Glück bekommen Sie dann vielleicht einen Job als Hygieneinspektor.

Damit entfallen die Inspektionskosten zumindest für Ihre eigene Anlage. Das ist doch genial, oder?

 

Bauherr:

Ich weis immer noch gar nicht, ob sich das überhaupt alles rechnet, ich meine für mich selbst.

 

EnEV:

Na ganz einfach, mit der ganzen Kohle durch die Energieeisparungsmaßnahmen.

 

Bauherr:

Mir wird himmelangst, dass auch von den ganzen eingesparten Energiekosten durch Dämmung und Lüftung auch jemals etwas übrig bleibt, um zumindest die Anlagenkosten zu Lebenszeiten zu amortisieren?

 

EnEV:

Na, das ist ja der Gipfel, wenn Sie das auch noch wissen wollen.

Das ist aber zu kompliziert, einen einfachen Bauherren das zu erklären. Einige Dinge müssen wir selber noch mal richtigrechnen, damit Sie es verstehen können.

Auf jeden Fall haben Sie viel bewegt, wenn Sie sich an die Gesetze halten.

 

Bauherr:

Ist es auch so kompliziert, wenn ich nur ein einfaches Fachwerkhaus mit dicken Lehmwänden baue?

 

EnEV:

Was, ein Fachwerkhaus mit dicken Lehmwänden, ohne Dämmung, ohne Lüftung, wie in alten Zeiten?

So ein Blödsinn, so ein Haus hält über 200 Jahre. So alt werden Sie aber doch nicht.

 

Außerdem haben wir das in der Verordnung überhaupt noch nicht mit aufgenommen, wir haben schon zu viel Zeit für die Aufnahme der Kennzahlen bei Pelletheizungen verplempert. Und auch die KfW hat lange gebraucht, das auch noch zu berücksichtigen.

 

Und übrigens, die EnEV wurde geschaffen, damit Sie in Zukunft Öl, Gas und Strom überhaupt noch bezahlen können, und nicht um kein Öl, Gas etc. mehr zu verbrauchen.

 

Also halten Sie sich mal schön an die Vorschriften und investieren zunächst kräftig in die Energiespartechnik, fast alle anderen tun es ja schließlich auch.

 

Bauherr:

Ich glaube, es ist besser, wenn ich in die Karibik auswandere, da reicht eine Hütte aus Palmenblättern.

 

EnEV:

Ja aber nur, wenn Sie sich trotz Energiesparmaßnahmen am Ende die inzwischen weiter drastisch gestiegenen Energiekosten nicht mehr leisten können.

Dann braucht wenigsten das Sozialamt nicht auch noch für Ihre Energiekosten aufzukommen.

 

EnEV-Geheimtipp, am Ende für den Anfang...:

Behalten Sie also bei Ihren Investitionen auch die Kosten für die Auswanderung mit im Auge.

Aber denken Sie immer daran, durch die Globalisierung machen Vorschriften für Palmenhütten auch vor der Karibik nicht halt...

Für wesentlich mehr Informationen stehen wir Ihnen mit einer persönlichen Fachberatung jederzeit gerne zur Verfügung.

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